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Anmeldung / Ankündigung

A&K Studienreise, 4. - 19. Juni 2012 - Dominic Marti

Profil und Ablauf

Kunstmuseum

Reisedaten: so gelegt, dass alle Nächte in Las Vegas auf Wochentage fallen (halber Preis im vgl.zu Wochenend Tarif) und dass die Ankunft in Reno auf einen Donnerstag fällt - das Kunstmuseum ist am Donnerstag bis 20 Uhr geöffnet, NMA Will Bruder - ein Schwerpunkt Zeitpunkt: Monat Juni gewählt in der Hoffnung, dass es im Süden noch nicht zu heiss ist und im Norden kein Schnee mehr auf der Strasse liegt.

Zeitverschiebung: 9 Stunden, Nevada tickt nach Pacific Time, 9 Std. hinter der MEZ. Am ersten Tag, ev. noch am zweiten Tag in Las Vegas sind alle etwas reduziert und dennoch darf etwas los sein.

Flug Programm: Hinflug Zürich-San Francisco direkt, Einwanderung/Zollformalitäten Flughafen San Francisco und Weiterflug nach Las Vegas, Ausgangspunkt dieser Reise. Rückflug von San Francisco nach Zürich direkt. Transporte über Land mit Bus und Zug, Wunsch Kleinbus mit 29 Plätze mit Toilette, falls erhältlich. Routenwahl nur entlang asphaltierter Strassen. Die während der Vorbereitungsreise vom 5.-18. Juni 2011 gewählte Route ist einmalig. In Erinnerung bleiben wird dem Teilnehmer die Erfahrung vom ländlichen Nevada.

Die Wüste, ein Thema. Die Wüste mit vielen Gesichtern: Salz, Sanddüne Steppe, weiter Horizont, Berge schneebedeckt, abseits der urbanen Regionen Reno und Las Vegas ein Genuss der Stille, ein Luxus? Der Programmaufbau enthält drei Teile. Die Reise beginnt und endet als Architekturreise (Las Vegas, Reno, San Francisco), zur Entspannung dazwischen eingeschoben sind 3-4 Tage Wüstentrekking von Oase zu Oase auf seltenen aber sicheren Pfaden. Kurzwanderungen, max.1 Std. als Möglichkeit den Ort besser kennen zu lernen. Möglichkeit, kein Zwang. Café trinken oder Nickerchen im Bus als Alternative.

Organisation „Beat the heat“, die Hitze vermeiden. Es ist sinnvoll, frühmorgens wegzufahren. Ein früher Start erlaubt Zwischenhalte und dennoch im späteren Nachmittag das Tagesziel zu erreichen, Tonopah, Ely, Elko, Winnemucca, Virginia City, Reno.

„Beat the crowd“, Warteschlangen meiden; das gilt für den Besuch des Hoover Dammes.

Kontakte mit AIA Las Vegas (American Institute of Architects). Eric Strain, architect AIA Assemblage Studios, Las Vegas Jacques Erekart architect AIA Elko, David Toll, Schriftsteller, Buchautor Virginia City, Bob Geering Architect FAIA San Francisco

Für den dreitägigen Aufenthalt in Las Vegas wird für jeden Tag ein Thema vorgeschlagen, Stadt in der Wüste. Stadtverdichtung, Stadt-Erweiterung. Die Stadt ist das Produkt eines grossen Bauwerkes, dem Hoover Staudamm. 20'000 Bauarbeiter suchten nach harter Arbeit ihr Vergnügen entlang einer Strasse „Las Vegas“. Dort entwickelte sich die bunte Spielindustrie; während der Weltwirtschaftskrise legalisierte Nevada das Glücksspiel um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, es Endstand eine Vergnügungs-und Freizeitindustrie.

Nach der Jahrtausendwende suchte die Stadt nach Lösungen für die rasant angestiegene Nachfrage nach Hotelbetten. Zwei Fliegen konnten gleichzeitig getroffen werden: Verdichtung des Zentrums mit neuem Glanz anstelle des verblichenen Image der 60er Jahre. City Center, bestehend aus 5 Hotels und einem Einkaufszentren, wurde geplant in fetten Jahren, jedoch in die Krisenjahre gebaut. Anstelle der „Enten“ und dem „dekorierten Schuppen“ steht nun die Architektur z,Bsp. Von Cesar Pelli, von Daniel Libeskind, von Norman Foster, Rafael Vinoly, Kohn Pedersen&Fox. Las Vegas im Begriff eine normale Stadt zu werden, die einen neuen Beitrag zur Architekturentwicklung leistet?

 

City Center

Die Stadt erweitert ihre Infrastruktur: Erweiterung des Rathaus, ein neues Spital, eine neue Konzerthalle, ein Museum mit Botanischem Garten, Stadterweiterung Symphony Park. Die alte lineare Stadt, Bandstadt, einst entwickelt für die automobilisierte Wahrnehmung einer gebauten Traumwelt wird durch ein Flächenwachstum ergänzt von grösserer funktionaler Durchmischung. Erwähnte Bauten im Umkreis der Stadtverwaltung enthalten Dienstleistungen für die Wohnbevölkerung von Stadt und County, Süd-Nevada, anders als der Strip, wo sich die Touristen tummeln.

Am 4.Tag zieht die Karawane nordwärts über Pässe, durch Täler und ostwärts auf der einsamsten Strasse der USA, Highway 50. Der Weg führt über schnurgeraden Landstrassen durch die Weiten unberührter Natur. Wegmarken alle zwei Stunden, sind Bergbaudörfer, die Häuser aus Holz und rotem Ziegelstein, Ortsbilder im Register des schützenswerten Erbe. Am 10.Tag, Schlusstag in Nevada, darf das interessanteste Werk der letzten Jahre besucht werden, das Nevada Museum of Art von Will Bruder. Reno nennt sich stolz „die grösste Kleinstadt der Welt“. Die zweitgrösste Stadt von Nevada ist Austragungsort des legendären Rodeo. Interessenten besuchen den Ring, farbig, schnell, attraktiv, selbst für den,der die Regeln kaum kennt.

Ihren Aufstieg zur Weltstadt verdankt die Stadt San Francisco den Dollarmillionen aus den Silber-und Goldminen Nevadas. Wurde viel Edelmetall gefördert, boomte die Börse in San Francisco. Letzte Stationen der Nevada-Reise sind die beiden Museen im Golden Gate Park, die California Academy of Science (R.Piano) und das Museum de Young (Herzog&de Meuron Architekten). Denkbar ein Fussbad an der Ocean Beach, am offenen Pazifik, ein Spaziergang über die Golden Gate Brücke. Zum Schluss drei Tage in San Francisco, von wo Rückflug direkt nach Zürich.

Daten

4. - 19. Juni 2012
Hinflug Zürich – Las Vegas / Rückflug San Francisco – Zürich

Kosten

ca. CHF 4'500 für a&k Mitglieder im Doppelzimmer, inkl. Flug, Transporte, Übernachtungen, Lunch
Kosten vorbehalten Kursschwankungen, Programm- und Routenänderung

Anmeldung

Anmeldeschluss: Freitag 17. Februar 2012
Anmeldeformular erhältlich bei domar@muri-be.ch
Teilnehmerzahl: min. 15 Personen, max. 22 Personen

Organisation

Dominic Marti, Waldriedstr. 29, 3074 Muri, T 031 951 7620 - domar@muri-be.ch